STOLPERSTEINE

sind 10 x 10 cm kleine Messingplatten, auf denen die persönlichen Daten von Opfern des Naziregimes eingestanzt sind. Verlegt vor den Häusern der letzten frei gewählten Wohnstätte der Ermordeten, sind sie im Bürgersteig bündig eingelassen und damit sichtbar im öffentlichen Raum verankert. Wer unerwartet auf sie stößt – bleibt stehen – bückt sich – liest Namen – die Geburts- und Todesdaten einer Frau, eines Mannes, eines Kindes – hält inne: Aus diesem Haus wurden Bewohner während der Nazizeit verschleppt und ermordet. So erinnern Stolpersteine an individuelle Schicksale und geben den Opfern ihre Namen zurück.



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STOLPERSTEINE und FRENKEL-HAUS

in Lemgo e.V.

GUNTER DEMNIG VERLEGT STOLPERSTEINE

FÜR FRITZ SCHNÜLLE UND PAUL SCHMIDT

16. Juni 2017

Am Freitag, 16. Juni 2017, verlegte der Kölner Künstler Gunter Demnig zwei weitere Stolpersteine in Lemgo. An der Anschrift Detmolder Weg 105 ein Stolperstein für Fritz Schnülle und für Paul Schmidt an der Anschrift Wittenbrede 1.









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25 JAHRE STOLPERSTEINE

„Hier lebte...“ - mit Stolpersteinen gegen das Vergessen

1992 - 2017

Vor 25 Jahren verlegte der Künstler den ersten Stolperstein vor dem Kölner Rathaus. Mittlerweile sind mehr als 61000 dazugekommen, um an die Opfer der Nationalsozialisten zu erinnern.

Der erste Stein trägt den Anfang des Himmler-Erlasses von 1942. Sinti und Roma sollten sollten unverzüglich ins Konzentrationslager Auschwitz deportiert werden. Da der Stein als Hohlkörper konzipiert ist, ist der gesamte Erlass im Innern des Steins verborgen.